Wer sehen will, ob Jérôme Kym der Exploit gelingt, muss wiederkommen. Sein Thriller gegen Stefanos Tsitsipas wurde wegen Dunkelheit bei 5:5 im dritten Satz unterbrochen.
Und auch sonst lohnt sich ein Besuch für das vollgepackte Programm am Donnerstag beim EFG Swiss Open Gstaad. Erstmals greifen die beiden top gesetzten Stars ins Turnier ein: Weltnummer 13, Casper Ruud, bekommt es ab ca. 12 Uhr mit dem portugiesischen Wawrinka-Bezwinger Jaime Faria (ATP 92) zu tun – der zweifache Gstaad-Champion von 2021 und 2022 ist einer der Publikumslieblinge im Berner Oberland.
Und der spektakuläre Titelverteidiger aus Kasachstan, Alexander Bublik, als Weltranglisten-Elfter die Nummer 1 des Turniers, nimmt es am Nachmittag mit dem Franzosen Quentin Halys (ATP 90) auf. Neben diesen hochkarätigen Achtelfinals gibt es im Berner Oberland aber auch noch eine gehörige Portion Swissness zu feiern. Zwischen den beiden Matches beenden der Aargauer Jérôme Kym und der Athener Stefanos Tsitsipas ihre umkämpfte Partie vom Vortag. In dieser forderte der Schweizer Wildcard-Spieler als grosser Aussenseiter die über 100 Plätze besser klassierte, ehemalige Weltnummer 3 (ATP 85) aus Griechenland bis zur Verzweiflung. Im ersten Satz kassierte Kym ein Break, im zweiten Durchgang aber brillierte der 23-Jährige mit einem überlegenen Tiebreak und hielt weiterhin seinen Service bis zum Unterbruch im dritten Satz wegen einbrechender Dunkelheit um kurz vor 21 Uhr.
Will er wie im Vorjahr die Viertelfinals erreichen, muss er nur noch wenige Punkte gewinnen – Kym hofft, dass die warme Unterstützung des Publikums ebenfalls eine Fortsetzung findet.


