«Tennisspieler sind Künstler»

Tommy Robredo (ESP, ATP 169) wird am Dienstagmorgen gegen Qualifikant Gian Marco Moroni (ITA, ATP 265) ins Turnier von Gstaad starten. Der 37-jährige Spanier erhielt die dritte Wildcard des J. Safra Sarasin Swiss Open Gstaad 2019. Robredo nutzte die ruhigen Tage vor Turnierbeginn, um die wunderbare Natur des Berner Oberland zu geniessen – unter anderem mit einem Besuch des «Mirage Gstaad»-Kunstwerks des amerikanischen Künstlers Doug Aitken.

Es ist ein aussergewöhnlicher Anblick, der einem einige Höhenmeter über Gstaad erwartet. Mitten auf einer grossen Wiese erstrahlt im Glanz der Sonne ein Haus, das sich durch etliche Spiegel der Natur rundherum anpasst.

Das «Mirage Gstaad»-Kunstwerk von Doug Aitken steht für zwei Jahre in Gstaad. Glück für den spanischen Routinier Tommy Robredo, der diese Möglichkeit nicht ausliess und zusammen mit seiner Frau das Gebäude besuchte. Auch für den 37-Jährigen war dies eine neue Erfahrung: «Ich muss mich zuerst noch einmal schlau machen zum Haus, sowas habe ich noch nie gesehen.»

Generell ist Robredo von der Natur im Berner Oberland überwältigt. «Ich liebe die Natur, ich liebe die Berge. An einem solch wunderbaren Turnier zu sein ist einfach grossartig.»

Ein Kunst-Experte an sich sei der Spanier nicht, wie er selber sagt, dafür weiss er mit all seiner Erfahrung im Tennis umso besser Bescheid. Im Gespräch verrät er dabei, wer auf der ATP Tour der grösste Künstler ist (es ist ein Schweizer) und was es braucht, um als Tennis-Spieler gross herauszukommen.

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